Chapter Text
Titel: Giving up my trust in you ( Achtung mal wieder nix für zartbesaitete… wahrscheinlich später in der Geschichte Gewalt, Drogen ...sagt nicht ich habe euch nicht gewarnt....)
Genre: Slash, Drama etc.
Bands: NGT
Hauptpersonen: Jonne, Kris
Päärchen Hmmmmm *evilgrin*
FSK: hm zur Sicherheit 18
Autoren: Kessie
Dickkursives= Traum
Kursives = Rückblick
Disclaimer:
Oh und nicht vergessen das hier ist alles nicht passiert und die Jungs gehören sich selbst. Just saying....
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Leicht fröstelnd wanderte ich durch die Strassen und verfluchte den Fakt das ich ausgerechnet in Helsinki leben musste. Warum musste es hier in Finnland auch so verdammt kalt sein? Hätte ich nicht in Spanien geboren werden können? Das wäre mir bestimmt viel besser bekommen.
Über mich selber den Kopf schüttelnd ging ich weiter und schaute mich um. Überall blinkende, leuchtende Neon Reklamen. Zweifelhafte Gerüche und schlechte Musik die aus den Spelunken dröhnte um irgendwelche Gäste anzulocken. Typisches Sündenviertel einer Stadt eben, komplett mit den seltsamen, oft ausgemergelten Gestalten.
Und eine davon war ich.
Noch bevor ich weiter nachdenken und im Selbstmitleid schwelgen konnte wurde ich auf einmal unsanft angestoßen und beinahe umgerannt. Wütend wollte ich losdonnern und diese rüde Gestalt, die es wagte mich so anzurempeln, ausschimpfen, doch als ich aufblickte verlor ich mich auf einmal in einem tiefen, endlosen Blau.
Einem Blau das ich nur zu gut kannte und früher einmal sogar geliebt hatte. Doch jetzt hasste ich es. Mehr als alles andere.
Du hattest mich anscheinend noch nicht einmal bemerkt und ranntest weiter, nicht sonderlich auf die Leute vor dir achtend und ich war mir nicht sicher ob ich traurig oder glücklich darüber sein sollte das du mich nicht erkannt hattest.
Es war jetzt schon über ein Jahr her das wir uns das letzte Mal auf dem Tammerfest gesehen hatten und ich hatte nicht gerade eine gute Erinnerung daran. Du hattest mich ignoriert und so getan als hättest du mich niemals gekannt. Nicht das ich anderes gewesen wäre, aber...
Wiederum wurde ich fast umgerannt, diesmal von einem großen, bulligen Kerl, der dir auf den Fersen zu sein schien und ich stockte. Was zum Teufel machtest du überhaupt hier? Das war nun wirklich kein Platz wo du dich normalerweise rumtriebst. Zumindest nicht alleine. Nur Sekunden später hatte der Typ dich eingeholt und packte dich am Hemdkragen. Obwohl ich einige Meter weit weg war konnte ich sehen, das du anfingst zu zittern und obwohl ich mich zwingen wollte mich abzuwenden und einfach weiter zu gehen konnte ich den Blick nicht von dir nehmen.
Der Typ der dich in seinen Fittichen hatte, hatte dich mittlerweile an die Bordsteinkante gestoßen und nun hielt ein Auto neben euch, auf welches du verschreckt starrtest. Als dann noch ein allzu bekannter Mann ausstieg stockte mir der Atem noch mehr: Aki Laaksonen, einer der Bosse der Helsinkieschen Unterwelt. Was zum Teufel hattest du denn mit dem zu tun?
Vorsichtig schob ich mich in einen der Hauseingänge um dich noch weiter beobachten zu können. Jetzt wollte ich doch wissen was verdammt noch mal los war. Wage konnte ich mich noch erinnern was ich gestern in der Zeitung gelesen hatte: Jonne Aaron von Negative erkrankt- Tour abgesagt. Es hatte geheißen du hättest eine Stimmbandentzündung und Tommi hatte verlauten lassen das er dich auf Kur in die Schweiz geschickt hatte.
Nicht das mich das interessiert hätte, aber das hier sah nun doch ganz anders aus. Ich meine ich hätte dir ja viel zugetraut aber das du jetzt Geschäfte mit der Helsinkieschen Unterwelt machtest? Das war doch alles viel zu verrückt. Ich hatte dich wohl wirklich nicht gekannt damals. Damals als wir noch Freunde waren und uns vertrauten und die Welt noch ganz anders ausgesehen hatte...
