Work Text:
Mama said what she said
And I get what she meant
You're sitting in bed
Sending him nudes
Betting on fools
He left you on read
But you get what you get
Honestly girl what'd you expect?
Ain't nobody worth the time sister
Better turn before the tides get you
Red flags that he don't miss you
Cinderella with the glass shoes
He's old news
He don't fit you
Bob saß auf dem Bett, starrte zum wiederholten Mal auf die beiden blauen Häkchen. Er wusste das er vergeblich auf eine Antwort wartete, doch er schaffte es nicht das Handy aus der Hand zu legen, sich dem aufgeschlagenen Notizbuch zuzuwenden.
Immer wieder flogen seine Gedanken durch die letzten Wochen, Skinny der eine Schuld bei ihnen beglichen hatte und für einige Wochen auf dem Schrottplatz ausgeholfen hatte. Die bohrenden Blicke des anderen, wie sie seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatten, jedes Mal wenn Bob an ihm vorbei gelaufen war. Die Spannung knisternd um ihn zuckte. Bobs Haut angefangen hatte zu kribbeln, als Skinny für ihn die schweren Teile vom Pick Up gewuchtet hatte. Etwas in ihm Ruhe fand, weicher wurde. An dem Tag hatte Skinny ihn das erste Mal nach einem Date gefragt.
Tränen stiegen in Bobs Augen als er an ihr erstes Treffen zurückdachte. Skinny der sich verspätet hatte, doch der Moment in dem er aus dem blauen Sportauto gestiegen war, hatte seine Präsenz ihn eingenommen.
„Hast du schon gegessen?“
Eine beiläufige Frage, während Skinny durch die Karte blätterte.
Bob nickte, schlug kurz darauf selbst die Seiten auf. Und er mochte als Skinny für ihn mitbestellte. Sie nicht lange warten mussten bis die Pizza seines Erzfeindes und die Getränke zwischen ihnen standen. Und kurz darauf schob Skinny ihm ein Stück entgegen.
„Nimm dir.“
Bob lächelte, doch er schüttelte den Kopf.
„Da ist Fisch drauf.“
„Du bist Vegetarier?“
Wieder hatte Bob genickt und Skinny schüttelte leicht den Kopf, als er den Thunfisch von dem Stück kratzte, es auf sein eigenes tat. Und Bob musste lachen als Skinny ihm das Stück wieder nachdrücklich entgegen schob, sich etwas in ihm ergab.
„Ok, das eine Stück.“
Skinny gab ein leises, knurrendes Lachen von sich, doch schon im nächsten Moment schob er ihm ein weiteres Stück entgegen. Bob wollte ablehnen, Skinny daran erinnern, dass er das Essen mehr brauchte, er bis eben auf dem Schrottplatz geschuftet hatte, doch Skinny zuckte nur mit den Schultern, schlug die Karte auf.
„Such ne Pizza aus, die teilen wir uns als nächstes.“
Blicke die ihn zu verzehren schienen, wie selbstverständlich Skinny die Rechnung übernommen hatte. Wenige Worte, die Spannung unerträglich. Der Rauch von Zigaretten zwischen ihnen in der Luft, die grauen Augen seinen Blick suchten, sich zu seinen Lippen verirrten. Skinnys Kuss der ihn verschlang, ein Feuer in seinem Inneren entzündete und Bob wollte mehr, brauchte mehr. Fühlte sich geborgen in den Armen des anderen, gewollt, beschützt.
Die Hauswand in seinem Rücken war hart gewesen, als Skinny ihn dagegen gedrängt hatte, doch Bob hatte nur seinen warmen Körper gegen seinen eigenen gespürt, genoss die Stärke mit der Skinny ihn gefangen hielt. Das raue Drängen in seiner Stimme, der Atem der sanft über seine Lippen gestrichen war.
„Ich will dich.“
Doch Bob hatte die Arme um ihn geschlungen, seine Finger strichen über Skinnys Nacken, als er den Kopf geschüttelt hatte.
„Nicht heute.“
Und dann hatte Skinny ihn wieder geküsst, als wollte er ihn auffressen und Bob hatte nicht genug bekommen können. Ein Sturm der über ihn hinwegfegte, direkt unter seine Haut griff. Ein Augenblick von dem er sich wünschte er würde nie enden.
Er dachte an den Tag danach, als er nach der Schule den Schrottplatz betreten hatte, Skinnys Blick sich in seine Haut gegraben hatte. Ein nicken das jedes Wort ersetzte und als Bob kurz darauf um die Ecke ging, die enge Zentrale betrat, zog Skinny ihn in einen leidenschaftlichen Kuss. Hände auf seiner Hüfte die ihn gegen sich zogen, seine eigenen Finger die wie von selbst sich um den Hals des anderen schlangen, er sich ihm entgegen drängte, genoss den offensichtlichen Größenunterschied zwischen Skinny und ihm. Das Gefühl sich der Stärke des anderen hingeben zu können.
Bob versuchte die Tränen wegzublinzeln, doch sie drangen aus seinen Augenwinkeln, liefen über seine Wangen. Wenige perfekte Tage, eine Illusion der er sich nur zu gerne hingegeben hatte. Nachrichten die ihn Märchenschlösser bauen ließen, kleine Gesten, nur eine beständige Erinnerung das der andere an ihn dachte.
Doch das zweite Date hatte alles geändert. Bob sehnte sich nach Nähe, Geborgenheit, wollte wieder das Gefühl das Skinnys Kuss in ihm ausgelöst hatte, sich an ihn kuscheln, sich fallen lassen.
Wo treffen wir uns?
Bin gleich bei dir.
Bob erinnerte sich an die leichte Panik, dachte an seine Eltern, das Chaos in seinem Zimmer, als er antwortete: Können wir zu dir gehen?
Ein kurzer Moment der Stille der seiner Frage folgte, dann die Antwort: Geht klar, ich hol dich in einer Stunde ab.
Bob hatte sich in die weichen Sitze des blauen Sportwagens fallen lassen, spürte im nächsten Moment Skinnys Lippen auf seinen, roch den Rauch der Zigarette die Skinny zwischen den Fingern hielt.
„Wohin gehen wir?“
Verwirrt sah Bob ihn an.
„Ich dachte zu dir?“
„Geht nicht, Dylan macht heute ne WG-Party.“
Bob kaute auf seiner Unterlippe herum, dachte an die Bars an der Promenade, wollte Skinny näher sein, als es dort möglich sein würde.
„Ich such ein Motel raus.“
Bobs Kopf ruckte herum.
„Das ist teuer.“, widersprach er.
Doch Skinny zuckte nur mit den Schultern.
„Passt schon.“
Kaum hatten sie das Motelzimmer betreten, hatte Skinny ihn an sich gezogen, das Feuer in Bobs Brust erneut entfacht. Und schon im nächsten Moment hatte Bob sich auf dem großen Bett wiedergefunden, spürte wie Skinny ihn ins Laken drückte. Doch Bob schob Skinny mit sanfter Gewalt von sich, setzte sich auf den anderen, während er es einfach genoss ihn zu küssen. Er spürte Hände die sich unter den Bund seiner Hose schoben, seinen Hintern umfassten, sein Atem schneller ging.
„Ich will dich.“, raunte Skinny in sein Ohr.
Doch etwas in Bob wollte es nicht, ging es zu schnell. Wollte nur die Nähe und Geborgenheit, nicht nur Sex. Doch die Schuldgefühle drängten an die Oberfläche, der Gedanke daran das Skinny das Motelzimmer bezahlt hatte, sie beide offensichtlich unterschiedliche Vorstellungen davon gehabt hatten wie der Abend verlaufen sollte.
Bob ließ zu, dass Skinny ihm die Klamotten vom Körper streifte, sie achtlos zu Boden warf. Der warme Körper des anderen gegen seinen eigenen, die Erregung die sich auf ihn zu übertragen schien. Doch dann drängte Skinny sich zwischen seine Beine.
„Nicht ohne Kondom.“, brachte Bob hervor.
„Fuck.“, entfuhr es Skinny. „Hab keins dabei. Du?“
Bob schüttelte den Kopf, spürte die Erleichterung, doch Skinnys Frust schien über ihn hinweg zu rollen, brachte die Schuldgefühle wieder mit sich.
Bob schob Skinny von sich, kniete sich zwischen seine Beine, dann ließ er die Spitze des anderen zwischen seine Lippen gleiten. Die Stimme in seinem Inneren schrie ihm beständig entgegen, dass er sich so leicht Krankheiten einfangen konnte. Doch die Schuld war zu präsent, wollte Skinny besänftigen, ihm wenigstens ein wenig von dem geben was er erwartet hatte und doch nicht bekam.
Und als Bob kurz darauf mit Skinny das Motelzimmer wieder verließ konnte er spüren wie sich etwas zwischen ihnen verändert hatte, kälter geworden war.
Konzentriert sah Skinny geradeaus, als er den Wagen die Straße entlang lenkte, sie sich dem Viertel mit den Einfamilienhäusern näherten. Und Bob spürte wie die Angst leicht in seiner Brust vibrierte, unterschwellig, kaum wahrnehmbar. Und als Skinny ihn zum Abschied küsste, keimte die Hoffnung wieder in Bobs Brust auf, wollte die Angst ersticken, glauben das sein Gefühl ihn trog.
Die Zweifel gruben sich tiefer in sein Fleisch, zwickten in unachtsamen Momenten. Doch wenn sein Blick in den nächsten Tagen den von Skinny streifte schienen sie zu verschwinden, sich aufzulösen wie Rauch im Wind.
Und Bob versuchte sich selbst immer wieder zu sagen, dass er nichts verlor, wenn Skinnys Ziel nur schneller Sex war, doch etwas von ihm sehnte sich nach seinem Erzfeind, etwas das er schon viel zu lange vermisste, nicht gefunden hatte bei den Partnern mit denen er vorher geschlafen hatte.
Offensichtliche Zeichen das sich etwas irreparabel zwischen ihnen verändert hatte häuften sich und ein Teil von Bob wollte sie beständig ignorieren, sich nur auf die Momente konzentrieren die ihn glauben ließen zwischen ihnen würde das Feuer noch genauso lodern wie in der ersten Nacht. Nachrichten die er nicht mehr bekam, Verabredungen zu denen Skinny nicht auftauchte, er nicht absagte und Bob hoffend zurück ließ.
Ihr erstes Mal, fast schon aus Verzweiflung, als Bob Skinny in die Zentrale zog. Skinnys Kuss ihn verschlang, er mehr brauchte, es nie genug war. Er ließ sich von Skinny auf das alte Sofa drücken, holte ein Kondom aus der Hosentasche. Ein Quickie in der Pause, doch die Präsenz seines Erzfeindes machte zu viel mit ihm, brachte seine Gedanken zum erliegen. Als wäre er am verdursten und Skinny gab ihm Wasser. Nicht genug, doch er starb nicht.
Bob versuchte mit dem wenigen zu überleben das Skinny ihm noch gab, zu groß war die Angst, dass niemand das Loch in seinem Inneren füllte, sollte sein Erzfeind ihn verlassen. Bob klammerte sich an Skinnys hartnäckige Fragen ob sie sich bei ihm treffen konnten.
Es dauerte einige Tage in denen Bob jede freie Minute damit verbrachte sein Zimmer aufzuräumen, die Ecken zu saugen denen er schon seit seiner Kindheit keine Beachtung geschenkt hatte.
Das Schrillen der Klingel zuckte durch jede Faser seines Körpers. Er sprang vom Sofa auf, betrachtete sich den Bruchteil einer Sekunde im Spiegel, bevor er die Haustür aufzog. Für einen Augenblick sah er Skinnys Grinsen, bevor der andere einen Schritt auf ihn zu machte, ihn in einen leidenschaftlichen Kuss zog. Bob sich ihm entschiedener entgegen drängte, Hände an seiner Taille die ihn eng gegen Skinny zogen. Er nur die weichen Lippen auf seinen wahrnahm, alles andere unwichtig wurde. Er von Skinny zur Treppe gedrängt wurde, ohne das er den Kuss brach, sie nur wenige Stufen erklommen, bevor Skinny ihn erneut in einen überwältigenden Kuss zog. Bob konnte nicht genug von dem Feuer des anderen bekommen, gab sich nur zu gerne hin. Sie stolperten die Treppe hinauf und kurz darauf spürte Bob wie er auf die Matratze gedrückt wurde, Skinny über ihm, Hitze an seinem Körper, Hände die sich drängend unter sein Shirt schoben. Bob stöhnte laut als Skinny Mund über seinen Körper fuhr, er nicht bewusst wahrnahm wie die Klamotten verstreut auf dem Boden landeten. Und dann war Skinny wieder über ihm, griff nach dem Lube neben dem Bett, weitete ihn schnell, streifte das Kondom über und endlich drang er in ihn ein. Bob gab sich ganz den Empfindungen hin, spürte Skinny der sich hart in ihm bewegte, rücksichtslos in ihn stieß und ihn nur umso lauter aufstöhnen ließ. Bob wollte mehr, brauchte mehr, seine Finger krallten sich in Skinnys Rücken, gruben sich in sein Fleisch, als er immer wieder erbarmungslos den richtigen Punkt in seinem Inneren traf, ihn viel zu schnell auf den Höhepunkt zutrieb. Er kurz darauf spürte wie sein Schwanz anfing zu zucken, das Sperma sich warm über seinen Bauch ergoss, während Skinny den harten Rhythmus aufrecht erhielt. Das laute Stöhnen über ihm, dann ein letzter tiefer Stoß, bevor Skinny ruhig wurde. Sachter Schweiß auf seiner Haut sich mit Skinnys vermischte, der andere sich zu ihm hinunter beugte, ihn sanft küsste, auf eine Art die Bob nicht gewohnt war, er sich geborgen fühlte. Dann glitt Skinny aus ihm heraus, ließ sich in die Kissen fallen. Stark und beschützend schlangen sich Skinnys Arme um ihn, zogen ihn an sich und Bob schloss die Augen, nahm den Geruch wahr der an Skinny haftete, Zigarettenrauch, Leder und etwas herbes das er nicht entziffern konnte. Der Herzschlag des anderen noch aufgeregt unter seiner Brust pulsierte, den Rhythmus seines eigenen spiegelte. Sanft strichen Bobs Finger über Skinnys Brust, zogen Kreise, während er Skinnys leisem Atem lauschte.
Fast überrascht stellte Bob fest wie sicher er sich bei Skinny fühlte, er am liebsten jede Nacht sich so an ihn kuscheln wollte, Arme die ihn festhielten, als würden sie ihn nie wieder loslassen.
Eine Ewigkeit schien zu verstreichen und Bob sog jeden Moment in sich auf. Lange Minuten verstrichen in denen sie regungslos dalagen, die Wärme des anderen an seinem Körper, er in Skinnys Armen einschlafen wollte und doch fürchtete auch nur eine Sekunde mit dem anderen verstreichen zu lassen. Die Zeit sich ausdehnte, Herzschlag an Herzschlag, während die Sonne untergegangen war. Und irgendwann griff Skinny nach dem Handy, gab ein leises Murmeln von sich.
„Ich muss los.“
Bob kuschelte sich enger an Skinny.
„Ich wünschte du könntest bleiben.“
Und zu seiner Überraschung spürte er wie Skinny ihn noch näher an sich zog, ihn fest hielt, als wollte er ihn nie wieder gehen lassen. Minuten die zu schnell verstrichen, nicht enden sollten und doch nicht ewig währten. Ein letzter Kuss, dann fiel die Tür ins Schloss und Bob war wieder allein.
Bob spürte wie Skinny ihm durch die Finger glitt, je stärker er sich ihm entzog, desto mehr griff Bob nach ihm, brauchte Sicherheit. Und Bob spürte die warmen Tränen in seinen Augenwinkeln, hasste sich für die Schwäche, dafür, dass er sich in wenigen Wochen seinem Erzfeind so sehr geöffnet hatte, dass er ihn vermisste, während er nur wenige Meter von ihm entfernt auf dem Schrottplatz war. Und etwas in Bob legte den Schalter um, forderte Nähe, wollte sich wieder geborgen in seinen Armen fühlen.
Immer wieder suchte er Skinnys Nähe, obwohl er wusste wie sehr Titus ihn einspannte. Dass Skinny niemanden sehen lassen wollte was zwischen ihnen lief. Doch Bob konnte nicht zurück halten wie sehr er den anderen vermisste. Obwohl er nur wenige Meter von ihm entfernt war.
Bob konnte die Tränen nicht zurück halten und er war froh, dass Peter und Justus mit einer Beschattung beschäftigt waren, er den Tag allein für die Akten in der Zentrale verbrachte, sie nicht sahen wie verletzlich er war.
Bob starrte aus dem Fenster, beobachtete Skinny. Es beruhigte ihn zu beobachten wie Skinny Möbel über den Hof schleppte, die Zigarette in seinem Mundwinkel. Er bei ihm war ohne es zu wissen.
Doch Bob reichte es nicht, er brauchte mehr, fühlte sich als wäre er auf Entzug, brauchte was sein Erzfeind ihm gegeben hatte, es nun für sich behielt. Ein weiteres Mal suchte er die Nähe des anderen, spürte die Verzweiflung als er ihn fragte, wann Skinnys Pause war. Er in einer Art drängte die ihm selbst fremd war.
Kurz darauf drängte Skinny ihn ins Innere der Zentrale, der Kuss eine Erlösung, ihn endlich frei atmen ließ. Wie von selbst glitten seine Finger in Skinnys Nacken, gruben sich in die aschblonden Strähnen. Er spürte Hände auf seiner Hüfte, Skinnys Härte die gegen ihn rieb. Doch Bob brach den Kuss, sah Skinny für einen Moment an, verlor sich in dem hellen Grau seiner Augen. Tränen liefen über seine Wangen, er schaffte es nicht sie zurück zu halten, spürte wie etwas in sich seine Verletzlichkeit zeigen wollte.
Skinny hielt inne, die langen Finger legten sich auf Bobs Wangen, wischten die Tränen beiseite.
„Warum weinst du?“
Bobs Blick zuckte zur Seite, fand wieder Skinnys.
„Ich vermisse dich.“
Und als hätte Skinny gespürt was er brauchte, zog er den dritten Detektiv in seine Arme. Bobs Finger krallten sich in den Rücken des anderen, Wärme an seinem Körper die ihn beruhigte, Skinny keine Anstalten machte ihn von sich zu schieben bis er ruhiger wurde.
Sein Kuss ihn wieder verschlang und Bob ließ sich aufs Sofa drücken, er brauchte den Sex, die Nähe, Geborgenheit, das Gefühl ganz zu dem anderen zu gehören.
Skinny zog sich das Shirt wieder über den Kopf, machte einen Schritt auf Bob zu, wischte die vereinzelten Tränen von seinen Wangen die sich wieder aus seinen Augenwinkeln stahlen, während er ihm fest in die Augen sah.
„Alles ist gut, ich komme wieder. Das nächste Mal bleibe ich die ganze Nacht.“
Bob nickte, spürte die Tränen die immer noch gegen seine Lider drängten. Und als Skinny ihn küsste, wollte er ihm glauben, vertrauen.
Und wieder starrte Bob auf sein Handy, las die Nachricht erneut auf die Skinny nicht antwortete, er zog das Kissen an seine Brust, roch noch Skinny an dem Stoff. Sehnte sich nach dem Gefühl das der andere ihm geschenkt hatte, wünschte sich er würde es wieder erfahren, doch er wusste, dass es zu Ende war. Skinny verschwunden war, nichts blieb außer schöner Worte die gelogen waren, es für einen von ihnen einfacher machten.
Und wie von selbst öffneten Bobs Finger Skinnys Instagram, scrollten durch die wenigen Bilder und der Schmerz in seinem Magen schien ihn aufzuspießen, als er bemerkte, dass Skinny mehr Leuten folgten als noch vor wenigen Tagen. Er nicht mal bewusst wahrgenommen hatte, dass er auf die Zahlen geguckt hatte. Bob sich einige der Profile ansah. Junge, schlanke, blonde Männer, ein Muster, keine Verbindlichkeit. Ihm bewusst wurde, dass er einer von vielen war, nichts besonderes. Und etwas in Bob fand die Stärke sich abzuwenden, wusste, dass er mehr wert war als das. Und ohne wirklich zu wissen was er tat, hatten seine Finger den Chat geöffnet, flossen die Worte aus ihm heraus.
Ich habe mich bei dir beschützt gefühlt und ich hätte mir eine ehrlichere Kommunikation gewünscht. Durch dich habe ich viel über mich selbst erfahren und dafür möchte ich dir danken. Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute. <3
Wie ferngesteuert schickte Bob die Nachricht ab, sah für den Bruchteil einer Sekunde auf den Text, die grauen Häkchen am unteren Rand, bevor den Chatverlauf löschte und mit ihm Skinnys Nummer.
Want a guy who treats me so good
With love and decency
Need a man who knows what he wants
And a bad boy in the sheets
Tell me I'm no burden at all
Validate my want and needs
Give me back the love that I give
