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Leather & Metal

Summary:

Skinny fällt es grundsätzlich schwer genug, Stan etwas abzuschlagen, aber als er ihn nur mit der schwarzen Lederhose und Ledergurten bekleidet im Planet Evil trifft, ist jeder Versuch des Widerstands zwecklos.

Notes:

Uhhh... Eigentlich hatte ich die Idee mit Stan im leather harness (& leather pants) für @TheWolfPrince's prompt list intendiert, aber sie ist mit mir weggerrant und dann hing ich plötzlich bei "Skinny can't get the leather pants off Stan's ass" fest and then this happened. Enjoy ¯\_(ツ)_/¯

Work Text:

Beinahe wäre Skinny über seine eigenen Füße gestolpert, so hastig wurde er um die Ecke gezerrt. Erst im letzten Moment fing er sich an der Wand zu seiner Rechten ab. Der Backstein war kalt und rau unter seiner Handfläche, das genaue Gegenteil zu den Fingern, die sich gleich darauf unter sein Shirt schoben.

„Jetzt komm schon“, drängte Stan. Dann glitten seine Hände auch schon zu Skinnys Hose und öffneten flink den Gürtel. Skinny konnte nicht einmal versuchen zu verbergen, wie verdammt hart er war.

Den ganzen Abend über hatte er den Blick kaum von dem glatt polierten, weichen Leder wenden können, das sich um Stans Brust schmiegte. Die schwarzen Gurte, zusammengehalten von silbernen Metallringen, hatten selbst im bläulichen Halbdunkel des Planet Evil einen verführerischen Kontrast zu der bloßen, hellen Haut darunter gebildet. Dazu die schwarze Hose aus Leder, die Skinny nur zu gut an ihre gemeinsame Zeit auf dem Freeman-Gelände erinnerte, und Skinny hatte kaum noch einen klaren Gedanken mehr fassen können, seit er Stan in dem Club entdeckt hatte.

Womit auch immer er bei Stans Vorschlag gerechnet hatte, sich zu irgendeiner Art von Metal-Abend im Planet Evil zu treffen, das, was ihn erwartet hatte, war es sicher nicht gewesen.

Mehr als einmal hatte er im Laufe des Abends die Finger unter einen der Ledergurte gehakt und Stan an sich gezogen, hatte ihn genau spüren lassen, was dieses verdammte Outfit mit Skinny machte. Nicht, dass das wirklich nötig war – dem selbstzufriedene Triumph auf Stans Gesicht zufolge war genau das der Plan gewesen: Skinny vollkommen um den Verstand zu bringen und jede Vorsicht vergessen zu lassen. Als Stan ihn schließlich aus dem Club ziehen wollte, hatte Skinny ihm seine Lederjacke aufgedrängt – weniger als Schutz vor dem beißenden Wind, sondern vielmehr als Zeichen an alle Umstehenden, dass Stan ihm gehörte.

Jetzt allerdings wuchs mit jeder Sekunde die Versuchung, Stan die wenigen Klamotten vom Körper zu reißen, ihm nur die Ledergurte zu lassen, die sich so hübsch um seine Brust und Schultern schlangen, und ihn direkt hier zu nehmen.

„Wir sollten echt…“, begann er, doch Stans Hand in seinem Nacken und Stans Lippen auf seinen eigenen brachten ihn zum Schweigen. Stan schmeckte nach Vodka und Rauch, seine Finger brannten geradezu auf Skinnys Haut, und als er den Kuss vertiefte, war es endgültig um Skinnys Geduld geschehen. Er griff nach Stan und zog ihn an sich.

„Fuck…“, seufzte Stan gegen Skinnys Lippen, als Skinny ihn ein, zwei Mal durch die Lederhose rieb und sich dann am Reißverschluss zu schaffen machte.

Kurz überlegte Skinny, ihn einige Meter weiter zu schieben, weg von der Laterne, die dieses Ende der schmalen Seitenstraße in dämmriges Halbdunkel tauchte – aber wenn Stan es wie auf dem Präsentierteller treiben wollte, hier, wo jeder sie entdecken könnte… Inzwischen war ihm selbst das egal. Wenigstens waren in diesem Teil der Kleinstadt um diese Zeit kaum noch Menschen unterwegs, bloß der eine oder andere Besucher des Planet Evil. Andererseits wäre es auch nicht überraschend, wenn hier gelegentlich eine Streife vorbeifuhr.

Fuck.

Bei dem Gedanken, wie es sich bis zu einem gewissen Inspektor herumsprach, mit wem man Skinny in der Öffentlichkeit entdeckt hatte, wurde seine Jeans wirklich verdammt unbequem. Vor allem, wenn sich noch dazu herumsprach, in welchem Aufzug man sie – oder besser gesagt, Stan – erwischte.

Skinny verbiss sich ein Stöhnen, als er die Finger in Stans Hose quetschte und über heiße Haut streifte. Das kleine Arschloch hatte sich nicht einmal damit aufgehalten, irgendetwas unter die Hose zu ziehen.

Doch genau das war ein verdammtes Problem, wie er im nächsten Augenblick feststellen musste. „Kannst du...?“

„Was?“

„…verdammt noch mal mit anfassen, ich krieg deine scheiß Hose nicht runter.“

Stans Lachen klang atemlos. „Das ist schlecht.“

Frustriert schob Skinny die Finger erneut unter das unnachgiebige Leder, das an Stans verschwitzter Haut klebte. „Hilf gefälligst mit, immerhin bist du doch derjenige, der’s nicht abwarten konnte!“

„Schon, aber das hier ist auch lustig“, gab Stan zurück, eindeutig nicht mehr nüchtern und mit diesem verfluchten Funkeln in den blauen Augen, das so gar nichts Unschuldiges an sich hatte.

„Schön, dass wenigstens einer hier seinen Spaß hat“, schimpfte Skinny, befreite seine Finger aus Stans Hose und gab ihm einen Schubs, zufrieden, als Stan zurück stolperte und mit einem leisen Keuchen gegen die Mauer prallte.

„Tja, vielleicht musst du dich einfach ein bisschen mehr anstrengen.“

Mit zwei Schritten war Skinny bei Stan und drückte ihn gegen die Wand. „Ich geb dir gleich mehr anstrengen“, knurrte  er, griff nach dem Bund der Hose und versuchte erneut, sie über Stans Hüften hinab zu schieben. Vergebens.

Stan vergrub das Gesicht in Skinnys Hals, doch Skinny spürte, wie das leise Lachen durch seinen Körper vibrierte.

„Fick dich –“, setzte er an und keuchte auf, als Stan eine Hand in Skinnys Boxershorts schob und die Finger um ihn schloss.

„Fick mich doch selbst“, gab Stan zurück und grinste frech zu ihm auf.

Skinny knurrte etwas Unverständliches, das jedoch in einem Stöhnen unterging, als Stans Hand sich in stetigem Rhythmus seinen Schwanz auf- und hinabbewegte. Er krallte die Finger in einen der Gurte um Stans Brust, zog ihn an sich und küsste ihn gierig. Als er endlich von Stan abließ, schnappten sie beide nach Luft.

„Nach Hause. Jetzt.“

Spöttisch hob Stan eine Braue. „Du willst doch nicht ernsthaft warten, bis wir bei dir sind, oder?“

„Was zum Teufel schlägst du denn sonst vor, hm? Immerhin hast du diese scheiß Hose angezogen, die dir quasi am Arsch festklebt.“

„Das schon“, räumte Stan ein und hakte seine Finger in die Front seiner Hose, „aber für ‘nen Blowjob reicht’s, dafür ist genug Platz.“

Skinny schnaubte. „Du hast sie nicht mehr alle.“ Doch sein Blick war wie gebannt, während Stan seine Hose einige Zentimeter nach unten schob und seinen Schwanz daraus befreite.

Stan hob eine Hand, legte die Finger um Skinnys Kinn und hob es sanft an, bis Skinnys Augen auf Stans trafen, tief und dunkel in dem schummrigen Licht, die Herausforderung und der Nervenkitzel darin jedoch unübersehbar. Und die Lust. „Bitte, Skinny?“

Fuck. Von selbst zuckte Skinnys Blick zurück zur Straße, von der sie gekommen waren. Wollte er wirklich das Risiko eingehen, auf seinen Knien von Gott-weiß-wem erwischt zu werden? Er sah zurück zu Stan, sah, wie der eine Hand um sich selbst legte, während sich die andere langsam um Skinnys Schwanz auf und ab bewegte.

„Du bist völlig irre“, murmelte er, aber das Grinsen auf Stans Gesicht zeigte, dass sie beide wussten, wie wenig Skinny nein sagen konnte. Nicht, wenn es um so etwas ging. Und nicht, wenn es Stan war, der solche Vorschläge machte. Ohne ein weiteres Wort legte er eine Hand auf Stans Brust, genau unter die sich überkreuzenden Gurte, und drückte ihn fester gegen die Mauer, dann ließ er sich auf die Knie nieder.

Bestimmt schob er Stans Hand aus dem Weg, schlang seine eigenen Finger um ihn und lehnte sich nach vorn. Er presste die Zunge gegen Stans Spitze und leckte darüber. Während Stan leise stöhnte, schloss Skinny die Lippen um Stans Schwanz. Langsam ließ er ihn tiefer in seinen Mund gleiten, lehnte sich dann wieder ein wenig zurück, nur, um ihn erneut tiefer zu nehmen und gleichzeitig seine Hand zu bewegen. Über ihm fluchte Stan leise.

Skinny konnte nicht anders, er schaute zu ihm hinauf, und der Anblick von Stan in der offenen Lederjacke, mit den Ledergurten darunter und mit leicht geöffnetem Mund, ließ ihn stocken. Fuck. Daran würde er sich wohl nie sattsehen.

Erst, als Stans Finger sich sacht in seine Haare schoben und behutsam Druck ausübten, besann Skinny sich und leckte über Stans Schwanz. Scheiß drauf, dass jemand sie mitten in Rocky Beach mit offenen Hosen erwischen könnte. Dass jemand sehen könnte, wie Skinny es Stan erlaubte, die Finger in Skinnys Haare zu graben, während er ihn blies, wäre wesentlich schlimmer. Das war allein eine Sache zwischen ihm und Stan, die niemanden sonst etwas anging. Und trotzdem konnte Skinny sich nicht dazu bringen, Stans Hand wegzuschieben.

Ohne den Blickkontakt zu unterbrechen, nahm Skinny ihn noch ein wenig tiefer, bemühte sich, sich zu entspannen, und schluckte um ihn. Mit einem leisen Fluch wurde Stans Griff in Skinnys Haaren fester. Skinny entwich ein Stöhnen und Stan zuckte ihm unwillkürlich entgegen, ließ ihn beinahe würgen.

„Sorry“, murmelte Stan und zog sacht an Skinnys Haaren, dirigierte seinen Kopf ein wenig nach hinten, damit Skinny besser Luft bekam. Das leichte Ziehen schoss direkt durch Skinny hindurch.

Automatisch machte er die Beine etwas breiter und legte seine freie Hand um seinen eigenen Schwanz. Sofort nahm er denselben Rhythmus auf, mit dem sich die andere Hand um Stan bewegte, und schluckte erneut um ihn. Das hier würde nicht lang dauern, für keinen von ihnen. Dafür war er selbst schon viel zu lange hart, und so, wie Stan über ihm keuchte, würde auch er nicht mehr lange durchhalten. Wahrscheinlich war es besser so – alles schnell aus dem System kriegen; dafür würde Skinny sich alle Zeit der Welt nehmen, sobald sie bei ihm zuhause waren, und es Stan in Ruhe heimzahlen, dass er ihn stundenlang verrückt gemacht hatte.

Immer schneller bewegte er die Hände um sie beide, ließ Stan so tief in seinen Mund gleiten wie möglich und erntete ein so raues Stöhnen dafür, dass ihm beinahe schwindelig davon wurde. Stans Hüfte zuckte ihm entgegen, die Bewegung immer unkontrollierter, und Skinny schloss die Augen, ließ Stan endlich den Rhythmus vorgeben, den er brauchte. Mit dem Daumen rieb er über seine eigene Schwanzspitze, stöhnte um Stan herum, und Stan keuchte auf. Warm und bitter kam er ohne weitere Vorwarnung in Skinnys Mund, hielt ihn noch einen Moment dort, während Skinny drei, vier Mal in seine Hand stieß und endlich über den Boden und Stans Stiefel kam.

Schwer atmend ließ Skinny sich schließlich nach hinten sinken, drehte den Kopf und spuckte aus. Das war die eine Grenze, die Skinny selbst mit ihm nicht übertrat, und Stan war es egal, dass Skinny nicht schluckte.

Etwas wackelig kam Skinny wieder auf die Beine, zögerte einen Moment und wischte die Hand an seiner Jeans ab, dann zog er Stan in einen Kuss. Stan summte leise, konnte sich selbst sicherlich auf Skinnys Zunge schmecken, doch bevor er den Kuss weiter vertiefen konnte, trat Skinny einen Schritt zurück. „Los jetzt, verschwinden wir endlich von hier.“

Stan grinste träge zu ihm hoch. „War doch geil, oder?“

„Wenn wir zuhause sind, zeig ich dir, was wirklich geil ist. Dann mach ich dich fertig“, knurrte Skinny halbherzig, knöpfte die Jeans wieder zu und schloss seinen Gürtel.

„Ach ja?“

„Darauf kannst du deinen Arsch verwetten. Bis du deinen eigenen verdammten Namen vergisst – und mindestens drei Tage nicht mehr sitzen kannst.“

Stan gelang es erst beim zweiten Versuch, seinen Reißverschluss wieder zuzuziehen. „Dazu musst du mich aber erst mal aus dieser Hose rauskriegen“, sagte er gelassen. „Ich helf dir nämlich nicht.“

„Du verdammtes –“