Actions

Work Header

Sollte mich die Dunkelheit einholen, werde ich...

Summary:

Haruka hatte es schon immer schwer mit sich selbst umzugehen und der Gedankte ein Monster zu sein fraß ihn von innen auf. Manchmal kannte er nur einen Ausweg doch dieser brachte ihn zu etwas schrecklichen. Zur gleichen Zeit versuchen seine Freunde Haruka zu helfen, aber werden sie ihn aufhalten können?

Notes:

Ich habe noch nie eine Fanfiction geschrieben entsprechend ist auch meine Zusammenfassung nicht gerade die beste. Ich hoffe trotzdem das es dem ein oder anderen gefallen wird. Dazu möchte ich gerne sagen das ich Probleme mit dem schreiben haben und sich Zeit Fehler oder Grammatik Fehler eingeschlichen haben könnten also bitte seid nicht zu streng mit mir.

Chapter Text

Immer wenn die Kälte näherkam, merkte Haruka es kaum. Es war, als wäre ein dichter Nebel um ihn der drohte ihn zu verschlingen.

Immer und immer wieder geplagt von den gleichen Gedanken geht er durch das Leben. Immer mit den gleichen Anschuldigungen und Beleidigungen.

„Monster!“

„Abschaum!“

„Niemand wird dich akzeptiere!“

„Stirb!!!“

Ja vielleicht wäre es einfacher einfach zu sterben. Es wäre so friedlich, so unfassbar schön.

_

Haruka öffnete seine Augen, er lag auf seinen Futon. Er war schweiß gebadet und atmete schwer.

Langsam erhob er sich und schaute durchs Fenster. Die Sonne schien und von draußen hallten Stimmen freudiger Kinder. Sie waren glücklich, aber wieso war er es nicht.

Haruka nahm sein Handy vom Boden und schaute auf die Uhrzeit. Es war 7:10 Uhr.

Langsam erhob er sich und hielt sich denn Kopf. Ihm war schwindlig, die Träume um seine Vergangenheit hatten ihm in den letzten Tagen immer wieder den Schlaf geraubt.

„Was wohl heute passieren wird?“ fragte sich Haruka und schaute gedankenverloren an die Decke. Die Sonne schien ihm ins Gesicht und blendete ihn, doch er reagierte nicht.

„Niemand wird dich jemals lieben!“

Die Stimmen von seiner Vergangenheit gingen ihm einfach nicht mehr aus dem Kopf. Es ist doch alles längst Vergangenheit, nun war er ein Schüler der Furin und ein Teil der Wind Breaker.

„Wieso?“ dachte Haruka und sein Blick schweifte über sein Zimmer. Bis auf seinem Futon und seiner Kleidung war nichts drinnen. Nicht einmal vorhänge die ihm von der Sonne hätten abschirmen können.

Haruka löste sich von seinen Gedanken und atmete tief durch. Er begann sich umzuziehen und achtete gut darauf das seine Furin Jacke seinen linken Arm bedeckte.

„Das darf niemand herausfinden.“ dachte Haruka und sah auf seine Schnittwunden am Arm. Er war übersäht mit kleinen Schnitten.

Ja schnitte die Haruka vor den tiefen Gedanken bereits oft befreit haben, aber waren sie wirklich Befreiung oder nur ein weiterer Teil seines selbstzerstörenden Ichs.

Er stecke sein Handy ein und ging aus seiner Wohnung. Abschließen konnte er ja immer noch nicht. Das schloss war bereits zeit seiner Ankunft Komplett unnütz.

Die Sonne schien, als würde alles Herlich sein und erfüllte die Einwohner von Makotchi mit Freunde. Alle außer Haruka der mit gesenktem Kopf in Richtung Furin ging.

Die schritte halten in seinem Kopf wieder und seine Gedanken flogen wieder an seine kräftezehrende Vergangenheit.

„Verschwinde du Monster!“

Ja es waren immer die Gleichen Worte. Immer immer wieder. Ging es ihm gut? War ein bereits am Ende seiner Kräfte? Lebte er eigentlich noch?

Die Fragen über seine eigene Existenz raubten Haruka seine letzten Kräfte und er schlurfte Richtung schule.

„Hey Haruka!“ rief eine Stimme die Haruka aus seinen Gedanken riss. Er hob den Kopf uns sah seine Vize Hayato und Akihiko die ihm zu winkten.

Haruka zwang sich selbst zu einem Lächeln und ging auf seine beiden Freunde zu.

„Guten Morgen.“ Sagte er halbherzige und sah beiden in die Augen. Akihiko lächelte wie eh und je und Hayato hatte seine ruhige friedliche Miene aufgesetzt.

 

Hayatos blick veränderte sich zu einem Prüfenden Blick. „Geht es dir gut Haruka?“ Haruka stockte und sah einen Moment den Jungen mit Augenklappe verdutzt an.

„J ja, wieso sollte es mir nicht gut gehen?“ antworte der junge mit den Heterochromen Augen.

„Ach du hast nur so gedankenverloren ausgesehen. Naja, dann gehen wir mal.“ Hayatos Antwort war zwar eindeutig aber sein blick zeigte eine tiefe Besorgnis die Haruka nicht deuten konnte.

Zusammen ging das Trio Richtung Fruin High. Weitere Wind Breaker strömten bereits durch das Schultor, was der Eingang zur Furin war.

Akihiko und Hayato unterhielten sich um die letzte Patrouille die ausnahmsweise mal friedlich zu Ende ging.

„Verschwinde!“

Wieder verlor sich Haruka in seiner Vergangenheit. Er konnte die Beschimpfungen und den Missbrauch einfach nicht vergessen. Immer wenn er für etwas, was er nicht getan hat, bestraft wurde. Immer als er verprügelt wurde, einfach nur für sein aussehen. Immer als er für alles die Schuld bekam, egal was er getan hatte und was nicht.

Es war kalt. Haruka fror unaufhörlich und fühlte, wie die Stimmen in seinem Kopf immer lauter wurden und er immer weiter in die tiefe viel.

„Haruka!“

Immer und immer tiefer.

„Haruka!“

Bis er in der Dunkelheit verschwinden würde.

„Haruka!“

Haruka fuhr mit dem Kopf hoch, er atmete schwer, seine Sicht war verschwommen und er stand vor dem Klassenzimmer 1-1. Vor ihm stand Akihiko und Hayato die ihn ängstlich anstarrten.

„H Haruka geht es dir wirklich gut?“

Ach ja, er war in der Schule. Hatte er das wirklich vergessen. Er wollte antworten aber sein Hals war staubtrocken.
Er schluckte und antworte leicht zitternd auf Akihikos frage. „Ja ich, ich war nur in Gedanken versunken.

„Ach so, na dann.“ Akihiko klang nicht überzeugt aber hackte nicht weiter auf Haruka herum. Hayato sah den jungen mit den Schwarzweißen Haaren prüfen und wenig überzeugt an.

„Scheiß Monster!“

Er betrat immer noch benommen mit seinen beiden Freunden die ihn besorgt ansahen das Klassenzimmer.

Seine Klassenkameraden lächelten ihm zu und er zwang sich ein halbwegs normales Gesicht zu machen.

„Hau ab!“

Masaki ging auf Haruka zu und begann zu sprechen. „Morgen Klassen Chief willst du heute vielleicht mit uns auf Patrouille gehen?“

Seine Stimme klang freudig und hoffungsvoll, als er Haruka seine Einladung anbot. Doch der Heterochrome Junge merkte die freudige Erregung seines Klassenkameraden nicht.

Langsam blickte er zu Masaki auf und nickte einfach. Es war ihm nicht wirklich wichtig mit wem aus seiner Klasse er die Tägliche Patrouille machen würde.

Masaki lächelte. „Super ich freu mich schon, bis später Haruka.“
Haruka antworte nur mit einem einfach, „bis später.“ Und begann sich wieder auf seine Gedanken zu konzentrieren.
_

Mit einem Windbeutel in der Hand ging Haruka zurück nach Hause.
„Diese Stadt ist doch viel zu nett.“ Dacht Haruka, während er wieder in das süße Gebäck, was ihm gerade eine alte Dame geschenkt hatte, reinbiss.

Er hatte das doch gar nicht verdient. Ja er hatte die Stadt bereits oft vor Unruhestifter beschützt, doch er ist immer noch genauso wertlos wie er schon immer war.

„Ich wünschte du wärst nie geboren worden!“

Ja wieder einmal ein Satz aus seiner Vergangenheit. Werden ihn diese Stimmen wohl irgendwann in Ruhe lassen? Vermutlich nicht, er hatte es aber auch verdient. Er war schlichtweg nicht mehr als Abschaum.

Die Patrouille war gut verlaufen es war nichts passiert was Makotchi hätte gefährlich werden können. Er war ohnehin mehr damit beschäftigt sich in Selbstzweifel zu baden, anstatt auf sein Umfeld zu achten.

Die Abendsonne schien in voller stärke auf die kleine Stadt herab und erfüllte das Wasser des Flusses in ein Atemberaubendes Lichtspiel.

„Mörder!“

Haruka blieb stehen und starrte zum Fluss herab. Seine Augen waren ausdrucklos, als er in das Tiefe Wasser schaute. Es war so ruhig und entspannend das Haruka das Atmen stockte.

„Werde ich jemals auch diese ruhe finden?“ fragte sich der Junge. „Nein das habe ich nicht verdient ich sollte leiden, ich bin nichts wert.“

Er drehte sich wieder vom Geländer weg und verfolgte seinen Weg wieder.

 

-Hayatos Sicht-

Hayato sah Haruka nach wie er mit einem ausdruckslosen Gesichtsausdruck nach Hause ging.
Der Junge war schon seit Tagen so komisch drauf. Immer wieder meinte Haruka es ginge ihm gut, doch Hayato wusste ganz genau das den Heterochrome Junge etwas bedrückte. Aber nur was?

Akihiko stand neben den Jungen mit Augenklappe und sah ebenso besorgt aus. Er drehte sich zu ihm und begann zu sprechen. „Hayato, mit Haruka stimmt etwas nicht.“

„Das habe ich auch schon bemerkt, irgendwas scheint in wohl stark zu bedrücken. Er ist zwar manchmal etwas eingeschnappt unser kleiner Haruka, aber so war er noch nie drauf.“

Hayato sah noch einmal dem Jungen mit dem Schwarzweißen Haar nach und seufzte.

Egal was es war er musste es herausfinden.
Hayato und Akihiko gingen noch ein Stück zusammen und trennten sich anschließend.

„Was hat Haruka nur? Ist irgendetwas passiert?“ fragte sich Hayato angestrengt.
Sein Kopf tat ihm weh vom vielen grübeln und er war müde vom Tag.

Allein bei der Patrouille hat Haruka diese Ausdrucklosen Augen gehabt wie die eines Toten Menschen. Es wirkte, als wäre Haruka in einer tiefen, tiefen Verzweiflung gefangen.

Der Wind säuselte durch die Gasse und ließ die Windspiele erklingen. Es war so ruhig wie eh und je, doch Hayato konnte einfach nicht aufhören an diesen Ausdrucklosen blick seines Freundes zu denken.

Haruka hatte wie allen klar war keine leichte Kindheit gehabt. Sie wussten alle das er in seiner alten Heimat verachtet wurde, aber war es wirklich das, was ihm so zu schaffen machte?

Hayato atmete angestrengt aus. Egal wie viel er auch nachdenken würde er müsste Haruka schon selbst fragen. Aber sein Freund hasste es Schwäche zu zeigen und dieses Thema, was auch es jetzt wirklich war, schien in regelrecht von innen zu zerstören.

Er blieb vor seiner Tür stehen und sperrte das Schloss auf. Seine Eltern waren derzeit nicht zu Hause und er konnte ganz entspannt tun und lassen, was er wollte.

Hayato zog seine Schuhe aus und schleppt sich mit müden beinen in sein Zimmer. Es war bereits 19 Uhr und Hayato fühlte sich eingenommen vom ganzen Tag.

Nachdem er gegessen hatte und Bettfertig war, legte sich der Junge mit einem Auge auf sein Bett. Ihm war warm aber immer, wenn er an Haruka dachte, lief ihm ein Schauer über den Rücken.

Er schloss die Augen und ließ noch einmal die Geschehnisse des Tages durch seinen Kopf gehen.
Egal was passierte er musste einfach herausfinden was sein Freund hatte, bevor ihm etwas zustoßen sollte.

Seine Augen flogen erneut zu und der Schlaf übermannte ihn und zog ihn in einen Traumlosen Schlaf.