Actions

Work Header

Verplappert

Summary:

Buck geht mit seinen Gefühlen sehr erwachsen um - er schweigt.
Aber nach einer unbeabsichtigten Aussage versucht Eddie ihn zum reden zu bringen.

Der gewünschte zweite Teil.

Bitte, lasst euch vom Titel nicht abschrecken.

Notes:

Ich habe einen zweiten Teil versprochen, also gibt es den auch.

Work Text:

"Ist das merkwürdig?" Buck räumte gerade das Geschirr in die Küche.

"Was genau?" fragte Maddie, "Dass du bei ihm wohnst oder, dass ihr einen Sohn habt?"

"Ich komme immer noch nicht drüber hinweg, dass ihr nicht verheiratet seid." Maddie und Buck warfen Chim einen bösen Blick zu. "Okay, ich verstehe schon - "Geschwistergespräche". Bin schon weg."

"Ich wohne nur bei ihm weil ich keine Wohnung habe." fing Buck mit seinem Argument an, "Was soll er den sagen "Danke dass du die letzten neun Monate auf meinen Sohn aufgepasst hast, aber jetzt zieh bitte sofort aus"? Das würde er nicht tun. Es ist Eddie."

"Stimmt. Außerdem suchst du doch nach einer Wohnung, oder?"
Buck öffnete seinen Mund, aber er sagte nichts.

"Ehrlich Evan?"

"Ich habe irgendwie keine Zeit. Ich arbeite viel und ansonsten habe ich entweder was mit dir vor oder es ist Filme Abend. Irgendwie rutscht immer was dazwischen."

"Weißt du wie man das nennt? Aufschieben. Du willst nicht bei Eddie ausziehen, selbst wenn du weiterhinn auf der Couch schläfst." ihr Blick wurde weicher. "Evan, rede mit ihm."

-----

Die nächste Woche über suchte Buck in jeder freien Minute das Internet durch auf der Suche nach einer Wohnung. Er konnte nicht ewig bei Eddie und Chris wohnen bleiben, nicht wenn ihm noch ein wenig an ihrer Freunschaft lag. Bei einem Einsatz, der hauptsächlich medizinisch, also nichts für Buck, war fiel ihm ein Schild mit der Aufschrift "Arpartment zu vermieten" auf. Nach Feierabend rief er die angegebene Nummer an. Das Arpartment war perfekt. Also Objetkiv betrachtet. Es war offen gestalltet und sehr hell. Buck persönlich war es jedoch zu leer, zu offen und zu hell. Er mietete es trotzdem.
Es war das genaue Gegenteil vom Diaz Haus. Eddies Haus war voll und gemütlich und ein Zuhause. Aber er würde zum ersten mal seit langer Zeit niemandem seine Anesenheit aufzwingen. Er erzählte Eddie nichts von dem Apartment, wenn Eddie wusste, dass Buck auszog gab es kein zurück mehr, kein Aufschieben und Buck wollte noch einen Moment länger so tun, als würde es nie geschehen.

-----

Es war einer der Tage, an denen Buck und Eddie gemeinsam vor der Schule standen um Chris abzuholen und mit ihm in den Zoo zu gehen. Eine Frau kam auf die Beiden zu, ignorierte Eddie komplett und sprach fast schon nervös.
"Ich hab dich hier schon ein paar Mal gesehen, ich denke unsere Kinder sind in der gleichen Klasse und ich wollte mal fragen ob du vielleicht Lust hättest, mit mir einen Kaffe trinken zu gehen."

Eddies Augenbrauen zogen sich zusammen und in seine Augen legte sich etwas fast schon dunkles. Nur schien dies keiner der beiden Gesprächsteilnehmer zu bemerken.

Buck sah sie verdattert an. "Tut mir leid, aber ich bin verheiratet."

Die Frau trat einen Schritt zurück, verwirrt sah sie zwischen Eddie und Buck hin und her. "Oh, oh 'Tschuldigung." Mit einem letzten Blick auf die beiden verschwand sie wieder in der Scharr von Eltern.

Eddie sagte nichts dazu, aber den gesammten restlichen Tag spürte Buck seinen fragenden Blick auf sich. Außerdem schien sich Eddie besondere Mühe zu geben, den Abstand zwischen ihnen Beiden möglichst groß zu halten.

-----

Chris war im Bett und Eddie und Buck saßen mit einem Bier auf der Couch.
"Sag mal Buck, ist ansonsten irgendwas irgendwas passiert in der letzten Zeit?"

"Nichts spannendes, ich denke Chris hat dir schon alles erzält."
Christopher konnte die letzten Tage gar nicht mehr aufhören seinem Dad alles zu erzählen was die vergangenden Monate passiert war. Egal ob er ihm die Geschichten schon am Telefon erzählt hatte und Eddie hörte jeder Geschichte gebannt zu.

"Aber ansonsten hat Bobby mich zwischenzeilich gefeuert, weil ich den Löschwagen geklaut habe als es Chris in der Schule nicht gut ging." Eddie lachte und musste die ganze Geschichte erzählen, darüber wie er seinen Job später doch noch wieder bekommen hat.

"Ich meine eigentlich deine Aussage von vorhin, du hast der Mutter an der Schule erzählt, dass du verheiratet seist."

"Ich, ...ähm..., ich wusste nicht wie ich sie sonst abweisen soll, dass ist mir einfach als erstes eingefallen. Du weißt, dass ich nicht gut bin in soetwas."

"Du lügst, jetzt gerade. Aber vorhinn hast du nicht gelogen. Warum möchtest du mir nichts erzählen? Vertraust du mir nicht?"
Eddie sah ehrlich verletzt aus.

"Was? Nein, also doch, das ist nur etwas das Hen letztens gesagt hat und ich konnte es mir vorhin einfach nicht verkneifen. Das hat nichts mit Vertrauen zu tun, glaub mir. Wenn ich je Heirate wirst du es als erstes erfahren."

Eddie wirkte einigermaßen zufrieden. "Warte, was hat Hen gesagt?"

"Naja, Hen meinte letztens bei Bobby und Athena, dass wir uns verhalten wie Verheiratet. Weil wir zusammen wohnen und du mir immer sagst ich soll bei der Arbeit auf mich aufpassen und weil wir uns verstehen ohne zu sprechen."

Eddie unterbrach ihn. "Aber, wir wohnen doch nur zusammen, weil du hier eingezogen bist, um auf Chris aufzupassen und selbst verständlich will ich, dass es du auf dich aufpasst. Du bist mein besster Freund und Christophers zweiter Vormund."

"Genau das waren auch meine Worte, aber warum bin ich sein zweiter Vormund? Warum nicht eine deiner Schwestern?"

"Weil du mein besster Freund bist, Chris hat dich vom ersten Moment an geliebt und du ihn auch."

"Nur Chris?" sprach Buck zu sich selbst. Eddie hörte es trotzdem.

"Was meinst du?"

Einen Moment zögerte Buck. "Nur Chris hat mich vom ersten Moment an geliebt?" Eddie schien immer noch nicht ganz zu wissen worauf Buck hinaus wollte. "Denn ich habe nachgedacht. Ich habe mich an dem Tag nicht nur in Chris verliebt. Da war noch jemand bei dem mein Herz schneller geschlagen hat."
Eddie schien schon wieder den Faden verloren zu haben.
"Ich wusste vorher nicht, dass, an einem normalen Donnerstag Abend mit der richtigen Person auf dem Sofa zu sitzen und sich den Müll im Fehrnsehen rein zu ziehen schöner sein kann, als jeder Restaurantbesuch mit einem Date. Oder, dass sich frühaufstehen lohnen kann, selbst wenn man die Nacht auf der Couch gepennt hat, weil man fünf minuten lang sieht wie diese eine Person noch total verpennt Wasser in ihre Cornflakes schüttet um sich dan zu wundern wieso sie nicht schmecken. Aber man sagt nichts, um sie nicht zu verletzen."

Eddies Augenbraue zuckte. Eigentlich machte sie das, wenn er begriffen hatte worauf sein Gegenüber hinaus wollte. Aber er überlegte weiter, schien sich nicht sicher zu sein.

"Oder wie sehr man sich freuen kann, wenn man in dem Kind dieser Persohn nicht nur derren sondern auch seine eigenen Charaktereigenschaften wiederfindet und wie wenig es einen stört, wenn die eigenen Freunde denken man sei mit dieser Person zusammen."

Es hat Klick gemacht. Eddies Gesicht wurde weicher. "Evan, meinst du mich?" Buck lächelte bei seinem Namen. Nur Eddie und seine Schwester durften ihn überhaupt so nennen. "Wie lange schon?"

"Sagte ich doch. Vom ersten Moment an." Eddie lachte leicht.

"Du wolltest mich erstechen."

"Schon, aber nur kurz. Aber vielleicht doch erst da, als du mich beruhigt has indem du von deinem Sohn erzählt hast und ich mir wünschte du würdest von mir so schwärmen." Buck war es egal, dass er sich vor Eddie total bloß stellte. Bei Eddie musste er nicht auf sich aufpassen.

Aber als der Moment der Stille ins unendliche andauerte und Eddie nicht den anschein Machte ihn beenden zu wollen sprach Buck zögernd.
"Ich ähm, ich habe eine Wohnung gefunden, ich kann die Tage einziehen. Dann störe ich euch nicht mehr. Eddie, hör zu, ich möchte nicht, dass es merkwürdig zwischen uns wird und ich weiß nicht warun ich dir das gesagt habe." Buck artmete einmal tief aus, stand auf und entfernte sich von Eddie. "Ich, ähm... ich rufe Maddie an. Sie wird mich abholen."

Eddies Kopf fuhr hoch. "Warum, wo willst du hin?"

Buck hatte bereits die Gaderobe erreicht, hielt allerdings in seiner Bewegung inne. "Ich äh... willst du mich etwa hier haben, nachdem was ich dir gerade erzählt habe? Dir macht das nichts aus? Denn ich bin mir sicher, dass sich nicht ändern wird wie ich fühle." Wärend Buck das sagte stand Eddie auf und stellte sich in den Türrahmen zum Wohnzimmer. Er fing Bucks Blick auf und lächelte. Gott, warum lächelte er?

"Dann ist ja gut." Er trat näher an Buck heran.
"Denn ich erzähle von dir." Er legte eine Hand auf Bucks.
"Wer auch immer gefragt hat wer auf mich wartet." Er nahm Buck seine Jacke aus der Hand und hing sie an den Kleiderhaken. Noch immer den Blickkontakt haltend.
"Ich habe von dem unheimlich tollen Mann erzählt, der immer für mich und Chris da ist" Er nahm diesesmal mit beiden Händen Bucks in seine.
"Und von dem ich glaubte er würde mich nie so zurücklieben wie ich ihn liebe." Eddie streckte sich ein wenig um den Größenunterschied aus zu gleichen und war nun mit seinem Gesicht vor Bucks. "Ich will unseren Freunden erzählen, dass wir zusammen sind, ich will Leuten die dich anflirten böse Blicke zuwerfen dürfen und deine Eigenschaften in unserem Sohn wiederfinden." Eddie schaute herunter auf Bucks Lippen.
"Darf ich?" fragte er und als er ein leichtes nicken von Buck erhielt küsste er ihn und Buck erwiederte mit allen Gefühlen, die er viel zu lange zurück gedrängt hatte.
"Bleib hier." Bat Eddie als sie sich zum luftholen trennten.

Buck schlief diese Nacht nicht auf dem Sofa.

Series this work belongs to: