Work Text:
Wenn alles zu viel wurde, wenn er es in seinem eigenen Kopf nicht aushielt, dann ging Skinny in diese Kneipe.
Kennengelernt durch einen ehrenamtlichen Jugendhelfer der Kirchengemeinde, an die ihn ein Richter mal wieder verordnet hatte, um härteren Strafen zu entgehen.
Mit christlichen Tugenden hatte der Mann nicht viel am Hut gehabt. Manchmal trafen sie sich hier noch, manchmal war es sein Schwanz, den Skinny nach einem halben Glas Bier und einigen bedeutungsvollen Blicken im Mund hatte.
Im Grunde war es ihm egal. Hauptsache er konnte alles um sich herum vergessen.
Heute war es ein älterer Herr in einem feinen Anzug und Gesichtszügen, die Skinny im schwachen Licht nicht erkennen konnte.
Das Gewicht auf seiner Zunge ließ ihn stöhnen, der Geschmack nach Seife und Schweiß hart werden.
Eine Hand legte sich schwer auf seinen Kopf, doch sie blieb ruhig, ließ ihn machen, ließ ihn genießen.
Skinny hatte inzwischen Übung, wusste, an welchen Reaktionen er bemerkte, was dem anderen gefiel, wie er das leichte Seufzen, das Zucken der Finger reproduzieren konnte.
Als der andere das erste mal die Kontrolle verlor, zupackte und zustieß, ihn fast zum Würgen brachte, schoss glühend heiß sein Orgasmus durch ihn, ergoss er sich in seine Unterhose.
